International Style und die Folgen

Im Februar 1813 wurde ein franzosenfeindlicher Anschlag an die vier Stadttore geheftet. Als Reaktion darauf wurde der Abbruch sämtlicher Mauerwerke in Biberach angeordnet, aber nicht durchgeführt. Im Oktober 1836 wurden die Torsperre und das Torgeld mit Rücksicht auf weitere Beitritte zum Deutschen Zollverein aufgehoben. Damit verlor die Stadtbefestigung ihre letzte Bedeutung als finanzielle Schutzwehr und es folgten weitere Abbrüche, bei denen die Mehrzahl der Tore und Türme abgerissen wurde. Lediglich ein kleiner Teil der Mauer zwischen dem Weißen Turm und dem Gigelbergturm sowie im Bereich des Ulmer Tores blieb erhalten (Quelle Wikipedia).
Erster und zweiter Weltkrieg überstand Biberach relativ glimpflich lediglich im Bereich des Ulmer Tores kam es auf Grund eines Bombenabwurfs zu Verlusten an Häusern und auch Schäden. Diese Zerstörungen wurden zwar durch Neubauten geheilt, jedoch zählt die Ulmer Tor Straße Heute nicht zu den attraktiven Einkaufsstraßen Biberachs.
Der erste städtebauliche Einschnitt einer bis dato moderaten Entwicklung erfolgte 1976 mit dem Abriss des Stadttheaters. Aus heutiger Sicht ein Fehler, da die an der Stelle gebaute Stadthalle als Veranstaltungshalle für größere Veranstaltungen zu klein ist und für das traditionelle "Schützentheater" zu groß.
2007 hat das Forum im Zuge seiner Gründung ein Sanierungsinstrument der subtilen Art dokumentiert, die sogenannte "warme Sanierung". Die Dokumentation wurde uns von Herrn Freddo Billwiller zur Verfügung gestellt.
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